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Orgelfahrt 21. März 26

9 Bilder

Am Samstag, den 21. März machten sich 56 Orgelinteressierte bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Hellenthal in die Eifel. Ziel war Orgelbau Weimbs, denn in der Werkstatt wartete unsere neue Orgel. Erstes Anlaufziel war jedoch die Pfarrkirche St. Nikolaus in Kall. Regionalkantorin Holle Goertz erwartete die Gäste und informierte vorab über die Kirche und die Pfarrei. Danach führte sie an kleinen Klangbeispielen die verschiedenen Register der 1998 ebenfalls von Weimbs erbauten Orgel vor. Mit den verschiedensten Eindrücken beladen, brauchten wir dann erst einmal eine Stärkung. In Sichtweite der Kirche wartete das reichhaltige und überaus leckere Essen auf die hungrigen Westerwälder. Ohne Mittagsschlaf, aber mit Koffeinbeigabe traten wir die kurze Fahrt nach Hellenthal an, wo uns Orgelbaumeister Frank Weimbs in seiner Firma empfing. Nach Besichtigung des Holzlagers wurde uns in der Gießerei alles Wissenswerte über die Entstehung von Orgelmetall erklärt. Ein Blick in die Pfeifenmacherei durfte ebenfalls nicht fehlen. Hier enstehen zur Zeit die meisten der 2800 Pfeifen für unsere Orgel. Über die Schreinerei mit der beeindruckenden CNC-Fräse erreichten wir dann die mehrstöckige Montagehalle, in der wir dann endlich den ersten Blick auf unsere neue Orgel werfen konnten. Das Pedalgehäuse mit dem darüber thronenden Schwellwerk ließ uns alle staunen, die Höhe des Orgelwerks war schon beeindruckend. Viele Pfeifen der beiden anderen Werke (Hauptwerk und Positiv) standen in der Halle auf den Windladen, sie werden später in das Barockgehäuse auf der Empore eingebaut. Auch hierzu beantwortete Frank Weimbs geduldig die vielen Fragen seiner Gäste. In einem separaten Raum im Obergeschoss durften wir dann noch einen Blick auf den schon fertigen Spieltisch werfen. Dieser überzeugte uns durch erstklassige Verarbeitung, sorgfältig ausgewählte Hölzer und einem edlen Design. Da der Spieltisch die Verbindung zwischen Organist und Instrument darstellt, wird bei Weimbs sehr viel Wert auf die Gestaltung der Steuerzenrale gelegt. "Der Arbeitsplatz muss so gestaltet sein, dass jeder Spieler sich dort wohl fühlt und gar nicht mehr weg möchte", so der Orgelbaumeister auf die Frage nach der aufwendigen Gestaltung seiner Spieltische. Unser Spieltisch schien eine große Anziehungskraft gehabt zu haben, dann viele von den Besuchern mussten beim Rausgehen noch schnell mit der Hand darüber fahren, um zu testen, ob das, was so schön aussieht, sich auch so anfühlt. Und niemand wurde endtäuscht!

Mit so vielen positiven Eindrücken beladen machte sich die Wissener Reisegruppe wieder auf den Heimweg. In einem sind sich nach diesem Samstag alle einig: mit Weimbs Orgelbau wurde eine Firma gefunden, die uns eine Orgel baut, die weit über den Westerwald bekannt werden wird. Mit meisterlichem Handwerk, höchster Perfektion und modernster Technik bekommen wir ein Instrument, das die Tradition bewahrt aber zu Neuem inspiriert. Es heißt also gespannt sein auf den 4. Oktober!

Die Teilnehmer bei der Ankunft
Die Teilnehmer bei der Ankunft
Die Teilnehmer bei der Ankunft
Die Teilnehmer bei der Ankunft
Die Teilnehmer bei der Ankunft
Die Teilnehmer bei der Ankunft
Das Westwerk des Eifeldoms
Das Westwerk des Eifeldoms
Das Westwerk des Eifeldoms
Das Westwerk des Eifeldoms
Das Westwerk des Eifeldoms
Das Westwerk des Eifeldoms
Vierungsaltar und Hochaltar
Vierungsaltar und Hochaltar
Vierungsaltar und Hochaltar
Vierungsaltar und Hochaltar
Vierungsaltar und Hochaltar
Vierungsaltar und Hochaltar
Blick über die Altarinsel
Blick über die Altarinsel
Blick über die Altarinsel
Blick über die Altarinsel
Blick über die Altarinsel
Blick über die Altarinsel
Die König-Orgel
Die König-Orgel
Die König-Orgel
Die König-Orgel
Die König-Orgel
Die König-Orgel
Der Spieltisch
Der Spieltisch
Der Spieltisch
Der Spieltisch
Der Spieltisch
Der Spieltisch
Weimbs Firma
Weimbs Firma
Weimbs Firma
Weimbs Firma
Weimbs Firma
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Blick über den Gußtisch zum Kessel
Orgel für Nürnberg
Orgel für Nürnberg
Orgel für Nürnberg
Orgel für Nürnberg
Orgel für Nürnberg
Orgel für Nürnberg

1. Fahrt zu Orgelbau Weimbs

Am 14. Dezember machten wir uns in aller Frühe vom Regiobahnhof Richtung Eifel auf. Das erste Ziel an diesem Tag war Kloster Steinfeld. Herr Auel führte und durch die geschichtsträchtige Basilika mit ihrer imposanten Barockausstattung. Für die Pfarreimitglieder aus Wissen war im Hinblick auf die Zerstörung in der eigene Pfarrkirche spannend zu sehen, wie harmonisch sich moderne Skulpturen in einen historischen Raum integrieren lasssen, ohne fremd zu wirken. Das Antependium des Vierungsaltars und der Ambo wurde Mitte der 90er Jahre vom Künstler Hans-Josef Olberts aus Mönchengladbach entworfen und aus Industriestahl gefertigt. Im Anschluss stellte uns unser Seelsorgeberichsmusiker die berühmte Barockorgel aus dem Jahre 1727 klanglich vor. Ein Schmuckstück für die Augen und eine majestätische Klagfülle für unser Ohren, leider viel zu kurz, wir hätten gerne noch mehr gehört.

Nach einem kulinarischen Verwöhnprogramm in einer nahegelegenen Gaststätte ging es zu unserem eigentlichen Ziel, der Orgelbauwerkstatt Weimbs in Hellenthal. Firmenchef Frank Weimbs empfing sein Gäste und führte uns durch seine Betrieb. Zu Beginn erfuhren wir in der Pfeifengießerei alles über die aufwendige Herstellung des Pfeifenmaterials, eine Arbeit, die sich eigentlich seit Jahrhunderten nicht nennenswert verändert hat. Ein Blick in die Stube des Pfeifenmachers zeigte dann, wie aus dem meterlangen Pfeifenblechen in mühevollen Schritten kleine wie große Pfeifen entstehen, jede ein Unikat. Für unsere neue Orgel in Wissen muss der Pfeifenmacher 2200 Prinzipale, Streicher, Flöten oder Zungenstimmen herstellen, gegossen aus 1,5 Tonnen Zinn und 1 Tonne Blei. In der Holzwerkstatt präsentierte uns der Orgelbaumeister seinen ganzen Stolz, eine moderne große CNC-Fräse. Obwohl Vieles im Orgelbau noch echtes Handwerk ist, hält auch der moderne Fortschritt Einzug, und erleichtert mühevolle Handarbeit durch computergesteuerte Präzision, denn schließlich ist gerade heute Zeit Geld. Der Höhepunkt der Führung wartete eine Halle weiter. Dort in der Montagehalle stand die fast fertige Orgel für eine Pfarrei in Nürnberg. Dieses Instrument wird Anfang des neuen Jahres ausgeliefert und so hatten wir die Möglichkeit, einen Blick auf eine Orgel im finalen Bauprozess zu werfen. Der ein oder andere Mund blieb lange offen. Eine unzählbare Vielfalt an Holzleisten, Winkel, Stellschrauben, Luftkanälen und Pfeifen, alles miteinander in Verbindung und untergebracht in einem mehrstöckigen kunstvollen Gehäuse. Alles so präzise entworfen und konstruiert, das die Orgel später wie ein Uhrwerk federleicht funtioniert. Die Leidenschaftlich für dieses alte Handwerk sieht man Frank Weimbs an und er hat es geschafft, uns damit anzustecken. Im Sommer des kommenden Jahres wird in Hellenthal mit dem Bau unsere Orgel begonnen. Das werden wir uns nicht entgehen lassen!

 

 

 

Orgelfahrt des Kirchenvorstandes

Am Samstag, den 22. Juni 2024 besuchte der Kirchenvorstand Kreuzerhöhung 3 Orgeln der Firma Weimbs. Morgens um 9 Uhr ging es los. Erstes Ziel war die Pfarrkirche St. Marien in MG-Rheydt. Nach umfangreicher Sanierung wurde in dieser Kirche passend zum Gesamtkonzept unter dem Begriff "Licht und Raum" ein neues Orgelwerk erbaut, das durch das offene Gehäuse nicht nur Klang, sondern aufgrund des Westfensters auch beim Öffnen des Schwellwerkes Licht in die Kirche lässt. Ein optisch wie klanglich gelungener Auftakt.

Nach der Mittagspause, bei dem wir auf dem Marktplatz von MG-Odenkirchen kulinarisch wahrlich verwöhnt wurden, ging es weiter zur Abteikirche nach Brauweiler, die allein architektonisch ein Leckerbissen war. Orgelbaumeister Friedbert Weimbs empfing die Delegation aus Wissen und erklärte das Konzept der Barock-Orgel: wie in Wissen ein Neubau in historischem Gehäuse. Die 2. Orgel der Abteikirche, ein Werk von Hermann Eule, Bautzen konnte nur optisch begutachtet werden, alles andere hätte den Zeitplan sehr weit nach hinten verschoben. Nach einer ausgiebigen klanglichen "Untersuchung" wurde das 3. Ziel des Tages angefahren: die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Grevenbroich. Ein Neubau aus dem jahr 2001 wartet auf der Empore und wurde sogleich mit den beiden Vorgängerinstrumenten verglichen. Sowohl die Orgel als auch die Kirche waren deutlich kleiner. Klanglich konnte die Orgel in Grevenbroich aber locker mithalten. Den Koffer voller neuer Eindrücke vom Klangreichtum dieser drei Orgeln ging es wieder Richtung Westerwald. Für alle Beteiligten ein weitere Schritt auf dem weg zu einer neuen Orgel in Kreuzerhöhung.

Vielen Dank an dieser Stelle an Jozef Malek für die zeilsichere Fahrt des Busses, an Orgelbaumeister Friedbert Weimbs für die aufschlussreichen Erläuterungen in Brauweiler, an Pfarrer Kürten für die sehr gute Verköstigung und an unseren SB-Musiker Andreas Auel für die Organisation des Tages.

Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Morgens um 9 Uhr Treffen am Pfarrhaus.
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Erste Station: St. Marien in MG-Rhydt
Weimbs 2011, 38 Register (2 Manuale, Ped.)
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
Bernd Opitz erklärt das Konzept der Orgel.
2. Station: Abteikirche Brauweiler
2. Station: Abteikirche Brauweiler
2. Station: Abteikirche Brauweiler
2. Station: Abteikirche Brauweiler
2. Station: Abteikirche Brauweiler
2. Station: Abteikirche Brauweiler
pünktlich zum 1000-Jahr Jubiläum!
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
Gehäuse von 1715, Orgelneubau Weimbs 2013
wurde auch intensiv probegespielt.
wurde auch intensiv probegespielt.
wurde auch intensiv probegespielt.
wurde auch intensiv probegespielt.
wurde auch intensiv probegespielt.
wurde auch intensiv probegespielt.
Letzte Orgel an diesem Samstag:
Letzte Orgel an diesem Samstag:
Letzte Orgel an diesem Samstag:
Letzte Orgel an diesem Samstag:
Letzte Orgel an diesem Samstag:
Letzte Orgel an diesem Samstag:
St. Peter und Paul, Grevenbroich,
Weimbs, 2003
Blick von der Seitenempore
Blick von der Seitenempore
Blick von der Seitenempore
Blick von der Seitenempore
Blick von der Seitenempore
Blick von der Seitenempore
Spendenbarometer Febr. 26

Schritt für Schritt....

...kommen wir unserem Ziel ein Stückchen näher.

Allen, die mitgeholfen haben, bis jetzt die stolze Summe von 61.463€ zu sammeln ein herzliches Dankeschön!!!