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Kinderseite

Ihr findet hier jede Woche ein anderes Bild zum Ausmalen, dass zum jeweiligen Lesungstext passt. Schaut es Euch an - was seht Ihr?
Ausmalbild 06.10.23
Datum:
26. Sept. 2023
Von:
Nadja Maria Hennes-Peters
Ausmalbild 06.10.23

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27. Sonntag  im Jahreskreis– Lesejahr A

Bibeltext: Mt 21, 33 - 44

 

 

Für Kinder:

 

Das ist ja eine Mordsgeschichte: 

Böse Pächter, die dem Besitzer die vereinbarte Pachtgebühr nicht zahlen wollen. Und die zudem noch mehrere Morde begehen. Nur, um nicht zahlen zu müssen!Gut, dass das nur eine Geschichte ist.

„Was wird der Besitzer mit solchen Pächtern tun?“ fragt Jesus die Hohenpriester und Ältesten, also die, die das Volkes leiten. Und die geben eine passende Antwort darauf: „Der Besitzer wird die Bösen bestrafen und seinen Besitz anderen zur Verfügung stellen.“

Damals, als diese Bibelgeschichte aufgeschrieben wurde, erklärte sie den Menschen, warum die Botschaft von Gottes Liebe zu den Menschen nicht den Juden allein vorbehalten blieb, sondern Menschen überall auf der Welt zu Jesus Christus und zu Gott fanden. Kurz gesagt: Weil die israelitischen Führungsschicht aus Hohepriestern und Ältesten Jesus nicht als den ‚Sohn des Winzers’, als Gottessohn, erkannten und ihn den römischen Besatzern als politischen Aufrührer überlieferten, ging die Botschaft von der Liebe Gottes auch an nicht-israelitische Völker weiter. Das ist eine so lange Geschichte, dass wir sie hier nicht ganz erzählen können....

Aber auch wenn es eine ‚alte’ Geschichte ist, kann sie uns heute noch etwas sagen:

Der Weinberg, das könnte ein Bild für die Welt sein, in der wir leben. Es gibt genug Früchte für alle. Und wenn der Gutsbesitzer (=Gott) seine Knechte (=andere Menschen) schickt, dann sollten wir abgeben, was ihnen zusteht. Richten wir uns nach Gottes Willen, der Gerechtigkeit und Frieden und Liebe für alle Menschen beinhaltet, dann bleibt uns der Weinberg (= die Welt) erhalten. Wir sollten also achtsam und nach Gottes Willen mit der Mit-Welt und den Mit-Menschen umgehen und nicht nur egoistisch nach dem eigenen Nutzen schauen.

 

(Efi Goebel)